In der Waldviertler Gemeinde Ludweis-Aigen liefert Glasfaserinfrastruktur gute Argumente für den Kauf von Grundstücken. Wenn Julia Weilbold und Mario Höllersberger ihr neues Haus beziehen, wird dort bereits Glasfaser verfügbar sein. Damit kann Mario Höllersberger seiner Arbeit als IT-Experte bei einem großen Telekommunikationsunternehmen am Zweitwohnsitz im Grünen nachgehen.

Der Traum vom eigenen Haus ist wohl einer der meist geträumten Träume überhaupt. Das Waldviertel bietet ausgesprochen gute Voraussetzungen, um ihn zu realisieren. Da ist einerseits die Natur mit mächtigen Felsen, kühlen Gewässern, Wasserfällen und mystischen Moorlandschaften. Andererseits sind die Grundstückspreise so niedrig wie nirgendwo sonst in Österreich. In manchen Gemeinden liegt der Preis für Baugründe bei sensationellen 4 Euro pro Quadratmeter; so etwa in Ludweis-Aigen im Zukunftsraum Thayaland.

Mit Glasfaser gewinnen die Gründe massiv an Wert, weiß Bürgermeister Hermann Wistrcil zu berichten. Er hat derzeit allen Grund zur Freude. Seine Gemeinde ist die erste, in der nöGIG den Glasfaserausbau bis zum Haus abgeschlossen hat. Die Bürgerinnen und Bürger von Ludweis-Aigen kommen damit in den Genuss von glasfaserschnellem Internet. Die neu errichtete Infrastruktur ist aber auch das ausschlaggebende Argument für Menschen, die ihren Traum vom Eigenheim realisieren wollen – wie etwa Julia Weilbold und Mario Höllersberger aus Wien.

Julia Weilbold und Mario Höllersberger freuen sich auf ihr neues Haus mit Glasfaseranschluss (Foto: W. Reiter)

Friedrich Kadernoschka, der Amtsleiter der Gemeinde konnte dieser Tage einen Grundstücksverkauf unter Dach und Fach bringen, bei dem eine Antwort den entscheidenden Grund für die Entscheidung geliefert hat. Auf die Frage von Mario Höllersberger nach der Verfügbarkeit von Breitbandinternet konnte Kadernoschka kurz und bündig sagen:

„Es liegt bereits zu Ihren Füßen!“

Das war für Mario Höllersberger das fehlende Puzzlestück für die Entscheidung für den Erwerb des Grundstücks. Er arbeitet im IT-Bereich von A1. Dort ist Teleworking längst gelebte Praxis, die meisten Meetings werden mittlerweile in Form von Videokonferenzen abgehalten, und dafür wird eine leistungsfähige Internetverbindung benötigt. Die wird das Paar aber nicht nur für die Arbeit verwenden, sondern auch für Fernsehen in HD. Höllersbergers Arbeitgeber hat das passende Produkt dafür. Die Wahl des Interproviders ist in diesem Fall nicht schwer gefallen. Selbstverständlich bieten in Ludweis-Aigen auch andere Provider ihre Dienste im Netz von nöGIG an.